Laufende Projekte

Überarbeitete ÖREB-Weisung veröffentlicht

Welche Gesetze und Beschlüsse schränken mein Grundeigentum ein? Im Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) erhält man auf diese Frage per Mausklick für jede Parzelle eine umfassende Antwort. Die 21 ÖREB-Themen (aus den Bereichen Raumplanung, Strassen, Grundwasser, Wald etc.) müssen zeitnah erfasst und nachgeführt werden, denn das System zeigt selbst Projekte an, welche sich mitten im Festsetzungsprozess befinden und somit noch nicht in Kraft sind.

Diese komplexen Nachführungsprozesse sind in den Fachgesetzgebungen geregelt und in der ÖREB-Weisung ausführlich beschrieben. Die beteiligten Akteure (Gemeinden, kantonale Fachstellen, Katasterleitung und -bewirtschafter sowie Fachspezialisten) müssen sich zwingend daranhalten, damit zu jeder Zeit gewährleistet ist, dass der Mausklick im ÖREB-System auch die korrekte Antwort gibt.

Am 13. März 2017 wurde die Version 2.0 der Weisung mit dem offiziellen Titel «ÖREB-Kataster: Weisung für Erstaufnahme und Nachführung der ÖREB-Daten» in Kraft gesetzt. Gegenüber der ersten Version (01-2013) wurden folgende Änderungen vorgenommen:
• Inhaltliche Schärfungen und Ergänzungen aufgrund gemachter Erfahrungen seit der Betriebsaufnahme 2014
• Anpassungen aufgrund geänderter Fachgesetze
• Integration des Nachtrags 1 vom 1.7.2014
• Aufnahme des neuen ÖREB-Themas «Gewässerräume» (ID 190)
 

Hobbymässige Pferdehaltung

Landwirtschaftliche Pferdehaltung

Neben dem Merkblatt für die landwirtschaftliche Pferdehaltung (zonenkonform) hat die Fachstelle Landschaft ein separates Merkblatt für die hobbymässige Pferdehaltung ausserhalb der Bauzonen erarbeitet.

Wer ausserhalb der Bauzonen in bestehenden Gebäuden oder Gebäudeteilen hobbymässig Pferde halten möchte, muss in der Nähe wohnen (in der Regel maximal 50 m Luftlinie entfernt) und verschiedene weitere Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise gilt die hobbymässige Pferdehaltung als Erweiterung der Wohnnutzung der nahe gelegenen Wohnbaute und muss an allfällige Erweiterungsmöglichkeiten angerechnet werden (Art. 42b Abs. 2 Raumplanungsverordnung). Mit der Baueingabe müssen daher zusätzlich die Baubewilligung des Wohnhauses vor dem 1. Juli 1972 sowie alle darauffolgenden Bewilligungen eingereicht werden. Longier- und Reitplätze zur Nutzung der Pferde sind im Rahmen der hobbymässigen Pferdehaltung nicht bewilligungsfähig.

Bauen im Moor

Bauen im Moor

Moorlandschaften sind aufgrund eines Verfassungsartikels und der darauf abgestützten Regelung im Natur- und Heimatschutzgesetz streng geschützt. Bauten und Anlagen sind nur für spezifische, in Moorlandschaften zulässige Nutzungen möglich und müssen den spezifischen Schutzzielen Rechnung tragen. Diese Vorgaben sind in der Raumplanung sowie bei der Erteilung von Baubewilligungen durch die Kantone und Gemeinden umzusetzen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat nun eine Arbeitshilfe für die Praxis erarbeitet. Diese Vollzugshilfe zeigt das Verhältnis von Natur-, Heimatschutz- und Raumplanungsrecht auf und erläutert die Rechtslage an Hand von praktischen Beispielen und mit Hinweisen auf die Gerichtspraxis.

Einfachere Gesuchseingabe

Baugesuchsformular, Quellenangabe: maxx-studio, Shutterstock 176773424

Eines der Ziele des Projekts «Elektronische Plattform für Baugesuche» ist es, die Gesuchseingabe für Gesuchsteller und Planverfasser übersichtlicher und einfacher zu gestalten. Die Leitstelle für Baubewilligungen des Kantons Zürich entwickelt zu diesem Zweck ein neues Baugesuchsformular, welches das bestehende Formular für das ordentliche Verfahren bzw. für das Anzeigeverfahren sowie diverse fachspezifische Zusatzformulare ablöst.

Heute müssen auf jedem Zusatzformular die Grunddaten, welche bereits im Hauptformular erfasst wurden, erneut eingegeben werden. Zudem sind die zahlreichen Zusatzformulare unterschiedlich in Gestaltung und Handhabung. Das neue Baugesuchsformular soll das Hauptformular mit den gebräuchlichsten Zusatzformularen zu einem einzigen Dokument zusammenfassen.

Im Projekt wird der Eingabeprozess eines Baugesuchs über das neue Baugesuchsformular gesteuert. Dazu wird eine elektronische Benutzerführung entwickelt, welche den Gesuchsteller durch die Erfassung leitet und ihm eine intuitive Hilfestellung bietet. Er soll mit Informationen und Verweisen durch das Formular geführt werden und in Form einer ToDo-Liste wertvolle Hinweise bezüglich der nächsten Schritte und der einzureichenden Unterlagen erhalten.

Erstellung von Solaranlagen erleichtert

Leitfaden Solaranlage

Mit der Revision von Art. 18a des Raumplanungsgesetzes (RPG) wurde die Erstellung von Solaranlagen erleichtert. Werden bestimmte Voraussetzungen eingehalten, ist anstelle eines Baubewilligungsverfahrens lediglich noch ein Meldeverfahren notwendig. Der überarbeitete Leitfaden Solaranlagen zeigt Bauwilligen und Gemeinden im Kanton Zürich auf, wann welches Verfahren zur Anwendung kommt. Des Weiteren stellt es die Regelungskompetenzen von Gemeinden dar. Wie Solaranlagen auch in architektonischer Hinsicht gelingen können, zeigen Gestaltungsempfehlungen und Beispielfotos auf.

Der neu gestaltete Leitfaden zeigt ausserdem, welche Unterlagen bei einem Meldeverfahren einzureichen sind und welche für ein Baubewilligungsverfahren verlangt werden. Eine Zusammenstellung listet die Links zu den benötigten Formularen und Merkblättern auf und schliesslich sind im Anhang die rechtlichen Bestimmungen von Bund und Kanton aufgeführt.

Standortgerechte Artenwahl bei Bepflanzungen

Standortgerechte Artenwahl bei Bepflanzungen

Baum- und Strauchgruppen, Solitärbäume sowie Hecken sind prägende Bestandteile der Landschaft. Sie treten im Nichtbaugebiet stärker in Erscheinung als im dichter bebauten Siedlungsgebiet. Ausserhalb Bauzonen gilt bei Neupflanzungen zu beachten, dass standortgerechte einheimische Gehölzarten verwendet werden. Neupflanzungen haben sich in dieser Lage an den vorhandenen Vegetationselementen der jeweiligen Landschaft zu orientieren. Diese Pflanzen sind auf die lokalen Standortfaktoren abgestimmt und stehen im Einklang mit dem Charakter der Landschaft.

Einheimische Bäume und Sträucher sind aus ökologischer Sicht entschieden vorteilhafter als fremde. Sie bieten gegenüber exotischen – gebietsuntypischen – Gehölzen einer erheblich grösseren Anzahl Arten der lokalen Fauna wie Vögel, Insekten, Spinnen oder Kleinsäugern, aber auch Pilzen, Flechten und Moosen Lebensraum und tragen damit zu einer bedeutend höheren Biodiversität bei. So dienen diese Gehölze als Nahrungsquellen der hier beheimateten und angepassten Tiere, als Bienenweide oder Nistmöglichkeit. Vor allem hochspezialisierte Arten sind auf die gebietstypischen Gehölze angewiesen. In Mitteleuropa beispielsweise sind 300 bis 500 Arten direkt oder indirekt von der Eiche abhängig und etwa dieselbe Anzahl Organismen nutzen diese Baumart fakultativ. Rund 300 Insektenarten sind ausschliesslich auf der Eiche zu finden.

Umstellung auf neue Koordinaten

Neues Koordinatensystem Bezugsrahmen LV95

Seit dem 1. Juli 2016 gilt für Koordinaten im Kanton Zürich der neue Bezugsrahmen LV95. Haben Sie Ihre Datensätze bereits auf die neuen Koordinaten umgestellt? Die gesamten Daten der amtlichen Vermessung, des Katasters der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen sowie alle Daten des geografischen Informationssystems der kantonalen Verwaltung (GIS-ZH) wurden auf Mitte dieses Jahres nach LV95 überführt. Die Transformation mit dem schweizweit definierten Parametersatz CHENyx06 konnte ohne nennenswerte Zwischenfälle und vor allem ohne Einschränkungen für die Datennutzer durchgeführt werden.

Das aktuelle Koordinatensystem LV03 der Schweiz genügt den heutigen Anforderungen an die Genauigkeit nicht mehr. Über die ganze Schweiz weist es eine Verzerrung von 2,5 Metern auf. Innerhalb des Kantons Zürich betragen die Abweichungen bis zu 40 Zentimeter. Mit modernsten Messverfahren wurde zwischen 1989 und 1995 eine neue Landesvermessung durchgeführt (LV95). Die satellitengestützten Daten bilden die Grundlage für ein neues Koordinatensystem, welches keine Verzerrungen mehr aufweist. Zudem passen die neuen Koordinaten in das europäische System. Von genaueren, besser abgestimmten und verlässlicheren Daten profitieren alle – direkt oder indirekt. Mobile Applikationen für Wetter, Fahrpläne, Wandern, Running, Suchdienste etc. liefern zuverlässigere Resultate. Nutzer von Navigationssystemen profitieren von genaueren Daten. Der Raumbezug in Geographischen Informationssystemen (GIS) kann über grössere Gebiete verzerrungsfrei hergestellt werden und Vermessungsfachleute können die modernen Technologien uneingeschränkt nutzen.

Die Gemeinden im Kanton Zürich haben ihre Geodaten (z.B. Leitungskataster, Ortspläne, Baum- oder Grünflächenkataster, Winterdienstroutenpläne, etc.) bis Ende 2016 ebenfalls in den Bezugsrahmen LV95 zu überführen. Alle übrigen Daten sind nach Bundesrecht bis spätestens Ende 2020 zu transformieren.

Bezirksgebäude Bülach in alter Pracht

Bezirksgebäude Bülach Wanddekoration

Das Bezirksgebäude von Bülach wurde 1924-1925 nach Plänen des einheimischen Architekten Fritz Weidmann errichtet, interessanterweise im Rahmen eines kantonalen Notstandprojekts zur Verminderung der Arbeitslosigkeit. Viele Räume waren ursprünglich dekorativ farbig ausgestaltet.

All diese Pracht verschwand im Laufe der Zeit unter Übermalungen und Kunststoffputzen oder wurde durch nachträglich verlegte elektrische Leitungen massiv beschädigt. Einige Partien trugen auch Heizkörperlack, der fest mit der originalen Farbschicht verbunden war. Mit den Restaurierungsarbeiten 2010-2012 wollte man die ursprüngliche Farbigkeit wieder hervorholen.

Ein Abbeizen mit methylchloridhaltiger Paste scheiterte ebenso wie ein Aufweichen und Ablösen mit nassen Kompressen. Die Lösung war dann eine Paste ohne chlorierte Kohlenwasserstoffe. Diese wurde aufgetragen, es wurde zwei bis drei Stunden gewartet, danach konnte ein Grossteil mit der Ziehklinge entfernt werden, schliesslich wurde der Rest mit Spiritus eingeweicht und konnte dann mit dem Skalpell abgetragen werden.

Die detaillierten Vorgänge lassen sich im kommenden 21. Bericht der kantonalen Denkmalpflege nachlesen, wo über dreissig weitere abgeschlossene Projekte beschrieben sind.

Open Government Data Portal

opendata swiss

Seit Februar 2016 ist das neue Schweizer Open Government Data (OGD)-Portal opendata.swiss online. Es ersetzt das bisherige Pilotportal opendata.admin.ch. Auf dem vom Bundesarchiv betriebenen Portal bieten der Bund, Kantone, Gemeinden und weitere Organisationen mit einem staatlichen Auftrag zentral ihre frei verfügbaren Daten an.

Diese so genannten «Open Government Data» sind Datenbestände der öffentlichen Verwaltung, die im Interesse der Allgemeinheit, und soweit sie keiner Schutzbestimmung unterstehen, zur freien Weiternutzung und in maschinenlesbarer Form offen zugänglich gemacht werden. Dazu eignen sich nur Daten, deren Nutzung nicht aus datenschutz-, urheber- oder informationsschutzrechtlichen Gründen eingeschränkt ist und die gratis zur Verfügung gestellt werden können. Neu werden alle Daten auf opendata.swiss unter gemeinsamen, einheitlichen Nutzungsbedingungen publiziert.

Der Kanton Zürich ist bereits seit 2013, dem Start des ersten Pilotportals, mit Datensätzen aus der Geoinformation und Statistik vertreten. Mit der Lancierung des neuen Portals sind sowohl der bisherige Datenbestand als auch zahlreiche neue Datensätze verfügbar. Im November 2016 befinden sich 56 Geodienste des Kantons Zürich auf dem Portal opendata.swiss. Total sind 2017 Datensätze auf dem Portal zu finden. Seit Ende September ist neu auch die Stadt Zürich auf opendata.swiss mit 278 Datensätzen vertreten.

Grabschätze in Winterthur-Wülflingen

Grabung Winterthur-Wülflingen

Im Spätsommer 2016 stiessen die Mitarbeitenden der Kantonsarchäologie bei einer Grabung in Winterthur-Wülflingen – vis-à-vis der Integrierten Psychiatrie Winterthur-Zürcher Unterland – auf ein frühmittelalterliches Grab. Zu jener Zeit wurden die Toten in ihren Kleidern bestattet: die Frauen mit ihrem Schmuck, die Männer mit ihren Waffen. Die Kleider im Wülflinger Grab haben sich fast vollständig in der Erde zersetzt, erhalten blieben einzig die Objekte aus Metall, Glas und Stein.

Darunter fanden die Mitarbeitenden der Kantonsarchäologie eine Scheibenfibel aus Gold. Dies ist eine Art grosse Brosche, die ursprünglich einen Umhang vorne auf der Brust zusammengehalten hat. Farbige Einlagen aus Stein und Glas sowie ornamentale Verzierungen schmücken das wertvolle Stück. Daneben waren auch farbige Glasperlen und Bernsteinperlen zu finden. Die Tote trug also unter dem Umhang eine bunte Kette. Somit gehörte sie wohl einer vornehmen Familie an.

Und noch mehr offenbart sich anhand der Funde: Das Grab wie auch die übrigen 18 auf dem Ausgrabungsareal wurden bereits im Frühmittelalter geöffnet und zum Teil ausgeräumt. Zu sehen ist dies am Skelett, das nicht mehr vollständig ist sowie kreuz und quer verteilt im Grab liegt. Auch fehlen bei den Männergräbern die Schwerter (Spatha). Unklar bleibt, wieso die Scheibenfibel aus Gold nicht mitgenommen wurde.

Pfahlbaufunde am Pfäffikersee

Eine Besonderheit der Zürcher Archäologie sind die jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen (4000-800 v. Chr.). Im Grundwasser der Uferzonen haben sich an den Zürcher Seen Funde aus leicht vergänglichem Material wie Holz erhalten. Die Pfahlbausiedlungen stehen deshalb unter besonderem Schutz. Bauliche Eingriffe werden grundsätzlich nicht bewilligt.

Im Rahmen eines ausserordentlich gestatteten Teilprojektes fand im vergangenen Mai am Pfäffikersee eine archäologische Grabung statt. Die Mitarbeitenden der Kantonsarchäologie konnten dabei einen 5000-jährigen Pfeilbogen aus Eibenholz bergen – auch für sie ein spezielles Ereignis. Nach der Freilegung bescherte die für wenige Minuten taufrisch glänzende Oberfläche des makellos geschnitzten Objektes dem Ausgrabungsteam ein paar magische Momente.

Neben dem Pfeilbogen konnten der Stiel eines jungsteinzeitlichen Beils (Beilholm) sowie eine Vielzahl anderer Funde aus der Pfahlbauzeit geborgen werden. Der Bogen und die anderen Objekte haben 1982 den Bau von Pfahlfundamenten sowie der Bodenplatte für das Restaurant L’AQ (ehemals Seerose) an der Usterstrasse 39 in Pfäffikon nur um Haaresbreite überstanden. Sie lagen nur 10 cm unter der alten Baugrubensohle.

Erholungsräume gezielt fördern

Erholungsräume

Der Bevölkerungsanstieg führt im Kanton Zürich zu einer verstärkten Nachfrage nach Erholungsräumen. Dies betrifft zum einen siedlungsnahe Freiräume für die Naherholung, zum anderen stark frequentierte naturnahe Erholungsgebiete, in denen es vermehrt zu Nutzungskonflikten kommt. Die beiden folgenden Projekte nehmen sich dieser Problematik an:

Im dicht besiedelten Limmattal soll die «Landschaftsspange Hüttikerberg-Niderfeld» als wichtiger siedlungsnaher Erholungsraum gesichert und entwickelt werden. Der Raum soll dabei für die Bevölkerung besser erlebbar gemacht werden – im Einklang mit den bestehenden Nutzungen. Der weitere Entwicklungsprozess erfolgt unter der Leitung der betroffenen Regionen und dem engen Einbezug der Standortgemeinden.

In der Gemeinde Seegräben kommt es aufgrund des hohen Besucheraufkommens auf der Jucker Farm regelmässig zu Verkehrsproblemen. Mit dem Projekt «Zukunftswerkstatt Seegräben – Jucker Farm» sollen Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssituation erarbeitet werden. Wichtig ist dabei der gesamträumliche Kontext zum benachbarten Erholungsgebiet Pfäffikersee. Als erster Schritt wurde eine Befragung durchgeführt, die Aufschluss über Herkunft, Motive und Verkehrsmittelwahl der Besucher von Seegräben gibt.

Geister in Lindau?

Lindau Strickhof; Mauerreste und Umrisse eines römischen Gutshofes

Vor rund 80 Jahren wurden auf dem Gelände der neuen landwirtschaftlichen Schule Strickhof bei Lindau alte Gemäuer gefunden. Viel später, nämlich 1971, wurden bei den Strassenbauarbeiten für die N1 weitere Mauerreste freigelegt. Es handelte sich ganz offensichtlich um das Herrenhaus eines römischen Gutshofes.

Im vergangenen Sommer führte das Institut für Geophysik der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der Kantonsarchäologie Zürich auf dem Strickhof geophysikalische Messungen (Magnetik, Radar und Elektrik) durch. Die Radarmessungen wurden mit einem Gerät vorgenommen, das mit einer 500- bzw. 1000-MHz-Antenne ausgestattet war. Diese erlaubte zwar eine geringere Eindringtiefe, ermöglichte aber eine höhere Auflösung.

Das Resultat ist erstaunlich: Die Bilder zeigen nur auf den ersten Blick geisterhafte Schatten. Bei genauerer Betrachtung erkennt man ganz deutlich Mauerreste und Grundrisse. Die anschliessenden Feldbegehungen förderten sogar einige römische Objekte zutage, so auch einen Sesterz des Hadrian (117–138 n.Chr.).

Teilrevision 2015 des kantonalen Richtplans nimmt nächsten Schritt

Kantonaler Richtplan, Teilrevision 2015

Die laufende Teilrevision 2015 des kantonalen Richtplans kommt weiter voran: Gestützt auf die Einwendungen aus der öffentlichen Auflage wurden die Richtplandokumente überarbeitet. Der Regierungsrat überwies die Vorlage Ende Juli an den Kantonsrat.

Der kantonale Richtplan ist das Steuerungsinstrument des Kantons Zürich, um die räumliche Entwicklung langfristig zu lenken. Am 18. März 2014 wurde er vom Kantonsrat neu festgesetzt. Die Gesamtüberprüfung dauerte rund sieben Jahre. In diesem Zeitraum haben sich die Verhältnisse zum Teil bereits wieder geändert. Um sicherzustellen, dass mit dem kantonalen Richtplan zeitgerecht auf neue Entwicklungen reagiert werden kann, soll dessen Überprüfung und Nachführung in Zukunft mit jährlichen Teilrevisionen erfolgen.

Die Gründe für die Teilrevision 2015 sind vielfältig. Einerseits hat der Bund im Rahmen der Genehmigung der Gesamtüberprüfung Aufträge erteilt, anderseits wurden Anpassungen durch Gesetzesänderungen, wie beispielsweise das revidierte Gewässerschutzgesetz, nötig. Im Weiteren hat sich der Entwicklungsstand von Vorhaben geändert oder es wurden Gebietsplanungen abgeschlossen, die im kantonalen Richtplan Eingang finden sollen.

Die Teilrevision 2015 umfasst nur jene Teilkapitel, in denen Änderungen vorgenommen wurden. Der Regierungsrat überwies die Richtplanvorlage Ende Juli zur Beratung und Festsetzung an den Kantonsrat. Darin eingeflossen sind Anregungen und Einwendungen aus der öffentlichen Auflage und Anhörung, die vom 20. November 2015 bis 1. Februar 2016 stattfand. Ein Erläuterungsbericht gibt Auskunft über die nicht berücksichtigten Anträge.

Ausnahmeregelung bei Baustellen

Aushubdeponie

Für eine Baustelle in der Bauzone kann unter bestimmten Voraussetzungen in der angrenzenden Landwirtschafts- oder Reservezone ein Aushubzwischenlager realisiert werden, um unnötige Emissionen zu vermeiden. Die Bewilligungskriterien und der Ablauf des Bewilligungsverfahrens sind aufgeführt im «Kriterienkatalog für die Ausnahmeregelung von Aushubzwischenlager (Boden und Untergrund) ausserhalb Bauzonen» der Baudirektion vom 27. Juni 2014.

Ein wichtiges Kriterium ist, dass ausschliesslich Boden- und Untergrundmaterial der Baustelle auf der Nachbarparzelle gelagert werden darf. Weiter muss der Nachweis erbracht werden, dass kein vertretbarer Alternativstandort innerhalb der Bauzonen vorhanden ist. Nach Fertigstellung des Bauvorhabens ist das Aushubzwischenlager zu entfernen sowie der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen.

Aushubzwischenlager ausserhalb Bauzonen erfordern eine bodenkundliche Baubegleitung und die Wiederherstellung ist finanziell sicherzustellen. Hierfür ist ein sogenannter Bürgschein zu verwenden. Dieser ist dem Amt für Landschaft und Natur (ALN), Fachstelle Bodenschutz, zur Deponierung einzureichen und der örtlichen Baubehörde eine Kopie zuzustellen.

Nicht zulässig sind Bauinstallationen, Parkplätze, Baustellenwagen und -container, Toiletten, Aufbereitungsanlagen und Zäune sowie die Lagerung von anderen Materialien als Boden- und Untergrundmaterial. Direkt mit in der Bauzone gelegenen Hauptnutzungen verbundene Nebennutzungen sind ebenfalls in der Bauzone zu realisieren. Zwischenlager sind sowohl in Schutzzonen wie auch in Freihaltezonen nicht möglich.

Schweizer Denkmalpreis für Sanierung des Menzihauses

Denkmalpflegepreis Menzihaus

Die Baudirektion sanierte im Jahr 2014 das Menzihaus im Weiler Lützelsee in Hombrechtikon umfassend. Dabei zeigte sie, dass sich Schutzobjekte mit moderner Technik kombinieren lassen. Für die ausgezeichnete Restaurierung und massvolle Erneuerung erhielt die Baudirektion den Schweizer Denkmalpreis. Mit diesem Preis zeichnet die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) Massnahmen und Projekte aus, denen die KSD Vorbildcharakter attestiert.

Das sogenannte Menzihaus wurde vor über 40 Jahren letztmals umfassend saniert. Es ist ein besonders charakteristisches Beispiel eines eindrücklichen Bauernhauses im Zürcher Oberland. Seinen Namen erhielt es von der Familie Menzi, die es zwischen 1874 und 1964 bewohnte. Erbaut wurde es bereits um 1740 von Hans Jakob «Cornet» Hürlimann.

Seit 1964 ist das Menzihaus im Besitz des Kantons und seit 1979 ein Inventarobjekt von kantonaler Bedeutung. Es ist eine Liegenschaft des Natur- und Heimatschutzfonds und befindet sich im Portfolio der kantonalen Denkmlpflege. Der Weiler Lützelsee ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) erfasst. Zudem liegen die Gebäude in der Landschaftsschutzzone A der Verordnung zum Schutze des Lützelseegebietes. Verschiedene Interessen mussten deshalb koordiniert werden.

Bei der Sanierung wurden bewusst nur eine zurückhaltende Steigerung des Wohnkomforts und damit eine geringe Eingriffstiefe in die Bausubstanz angestrebt. Die traditionelle Beheizung mit Kachelöfen in den beiden Stuben wurde beibehalten und mit einem modernen Heizsystem in einem der Öfen ergänzt. Die Gebäudehülle wurde mit Rücksicht auf denkmalpflegerisch wertvolle Teile nachisoliert, die Fenster blieben erhalten. Der südöstliche, nicht einsehbare Dachteil des Stallanbaus erwies sich als geeignet für eine Photovoltaikanlage. Mit einem Teil des damit erzeugten Stroms kann der Warmwasserspeicher elektrisch erwärmt werden, was die Eingriffstiefe für haustechnische Installationen reduzierte. Der Gutsbetrieb ist damit teilweise energieautark.

Periodische Nachführung der amtlichen Vermessung

Orthofoto zur Nachführung der amtlichen Vermessung

Das Amt für Raumentwicklung hat für die Jahre 2015 bis 2018 erstmals die Durchführung einer periodischen Nachführung der amtlichen Vermessung in Auftrag gegeben. Nachgeführt werden Elemente der amtlichen Vermessung, die natürlichen Veränderungen unterworfen sind und für welche deshalb kein Meldewesen organisiert werden kann. Im Vordergrund stehen Waldränder, Gewässer sowie verschiedene humusierte Flächen.

Da die geforderte Erfassungsgenauigkeit dieser Flächen geringer ist als jene von Grundstücksgrenzen oder Bauten, kann die Erfassung der Objekte mehrheitlich mit Hilfe der hochaufgelösten Luftbilder des Kantons Zürich erfolgen. Dadurch sind kaum Vermessungsarbeiten vor Ort notwendig. Gleichzeitig wird eine kantonsweite Harmonisierung der Daten angestrebt. Dies kann zur Folge haben, dass in den Daten vorhandene Objekte, die über den kantonal vorgegebenen Detaillierungsgrad hinausgehen, gelöscht oder in gemeindespezifische Datensätze transferiert werden.


Die periodische Nachführung erfolgt in vier Etappen jeweils im ganzen Kantonsgebiet. Während in der ersten Etappe die Harmonisierung der Daten ausgeführt wurde, folgt 2016 die Aktualisierung der humusierten Flächen, 2017 werden die Waldränder und 2018 die Gewässer nachgeführt. Die Arbeiten für die periodische Nachführung werden von privaten Büros oder kommunalen Vermessungsämtern ausgeführt und von Bund und Kanton vollumfänglich finanziert.
 

Wohnen am See – als Dichtestress noch kein Thema war

Gynaikomorphes Gefäss, Topf mit aufgesetzten Brüsten. Jungsteinzeit, Cortaillod-Kultur, um 4000 v.Ch. Fundort: Zürich-Kleiner Hafner

Die sogenannten Pfahlbauten gehören in die Zeit zwischen 4300 und 2400 v.Chr., in die Jungsteinzeit und Bronzezeit. Es waren Bauerndörfer, die am Seeufer standen und periodisch überschwemmt wurden. Unter den Seeablagerungen haben sich die Reste dieser Dörfer ausserordentlich gut erhalten. Die Fundschichten enthalten darum nicht nur Gegenstände aus dauerhaften Materialen, wie Steinbeile, Werkzeuge aus Feuerstein und Keramik, sondern man findet auch Geräte aus Holz, Geweih und Knochen, wie z.B. einen hölzernen Axtholm mit Steinbeilklinge, die noch in ihrer Fassung aus Geweih steckt, aber auch noch Empfindlicheres wie Textilien und Essensreste, alles Dinge, die in Fundstellen auf trockenem Boden längst vergangen sind. Wegen des Reichtums und der Vielfältigkeit der Funde sind Pfahlbauten wahre Schatzkammern für die archäologische Forschung. Darum sind 2011 auch über hundert Pfahlbaufundstellen auf die UNESCO-Welterbeliste gesetzt worden, darunter sieben aus dem Kanton Zürich.

Wegen der guten Erhaltungsbedingungen ermöglichen Pfahlbaufundstellen einen Blick ins Alltagsleben der Zeit, kurz nachdem bei uns die Menschen sesshaft geworden sind und mit Ackerbau und Viehzucht begonnen haben, einem Schritt, der am Anfang unserer heutigen Kultur und Wirtschaftsweise steht.

Neben den Funden aus den urgeschichtlichen Seeufer- und Moorsiedlungen Oberschwabens werden in der Ausstellung Spitzenstück aus sechs Ländern gezeigt. Der Kanton Zürich ist mit über 40 Leihgaben in dieser Ausstellung ebenfalls vertreten. Die Ausstellung ist auf zwei Standorte verteilt: das Federseemuseum in Bad Buchau und das ehemaligen Kloster Schussenried. Sie dauert vom 16. April bis 9. Oktober 2016.

Hochaufgelöste Luftaufnahmen frei verfügbar

Luftaufnahme Elsau Kanton Zürich

Der Kanton Zürich hat vor zwei Jahren das Projekt «Luftaufnahmen» gestartet. Gemäss den Vorgaben im Geoinformationsgesetz werden dabei Geodaten erhoben und als Grundlagendaten bereitgestellt. 2014 wurden bereits ein Laserscanning und daraus abgeleitete Produkte wie ein digitales Terrain- und Oberflächenmodell angefertigt. Von diesen Produkten wird rege Gebrauch gemacht: Im Jahr 2015 wurden beispielsweise via GIS-Browser rund eine Million Dateien herunter geladen.

Nun sind erstmals hochaufgelöste Sommer-Luftbilder verfügbar. Insgesamt 40‘000 einzelne Luftaufnahmen mit 10 cm Auflösung pro Bildpunkt wurden zu einem sogenannten «Orthofoto» des Kantons Zürich zusammengestellt. Aufgrund ihrer verzerrungsfreien und massstabsgetreuen Abbildung der Erdoberfläche gelten Orthofotos als wichtiges Instrument für Planungsaufgaben. In diesen Bildern sind zum Beispiel für die Bereiche Archäologie, Bodenkunde, Forst- und Landwirtschaft, Geographie, Geologie, Raumplanung und Ökologie oft Details zu finden, die in einer traditionellen Karte nicht enthalten sind.

Neben den Echtfarben-Bildern wurden auch Falschfarbeninfrarot-Orthofotos gerechnet. Diese Infrarotaufnahmen kommen hauptsächlich bei vegetations- und forstkundlichen Fragestellungen und Umweltanalysen zum Einsatz. Um Bilder unterschiedlicher Belaubungsstände anbieten zu können, werden zudem Frühjahres-Luftbilder geflogen.

Das Amt für Raumentwicklung stellt der Öffentlichkeit alle Luftbilder kostenlos zur freien Weiterverwendung zur Verfügung: Behörden, Firmen und Private können die Daten im kantonalen GIS-Browser anschauen und bei Bedarf in Form von einzelnen Kacheln herunterladen. Damit setzt der Kanton Zürich auch bei der Nutzung im Rahmen von Open Government Data Massstäbe.

Elektronische Baugesuche «eBaugesucheZH»

Elektronische Plattform für Baugesuche

Pro Jahr werden im Kanton Zürich rund 14'500 Baugesuche eingereicht. Davon werden ca. 3'300 durch den Kanton beurteilt. Besonders bei Unternehmen besteht das Bedürfnis, Baugesuche einfacher und elektronisch einzureichen. Auch die Gemeinden und der Kanton haben ein grosses Interesse, den Bewilligungsprozess effizient und transparent abzuwickeln.

Das Projekt «eBaugesucheZH» verfolgt das Ziel, die Abwicklung des Informationsaustausches zwischen Baugesuchsteller und der öffentlichen Verwaltung elektronisch und papierarm erfolgen zu lassen. Der Baubewilligungsprozess für die Gesuchsteller und die beauftragten Planer soll transparenter und die Kommunikation zwischen Gesuchsteller und der Verwaltung einfacher werden.

Die beim Gesuchsteller elektronisch vorhandenen Unterlagen sollen der Verwaltung elektronisch zur Verfügung gestellt werden. Somit wird die Baugesucheingabe vereinfacht, indem sowohl die Papiermenge bei der Eingabe der Gesuchsunterlagen, als auch die Anzahl der zu unterzeichnenden Unterlagen reduziert wird. Mit der Einführung der elektronischen Plattform wird es möglich sein, die Informationen zum Bearbeitungsstand des Bauprojekts einzusehen, womit die Gesuchsteller den Überblick über den Stand und die voraussichtlichen Termine ihrer Bauprojekte behalten. Somit können die Bauvorhaben vorausschauender geplant und wirtschaftlicher abgewickelt werden. Der gemeindeinterne Bewilligungsprozess bleibt unverändert bzw. in der Kompetenz der Gemeinde. Die Gemeinden können somit ihre bestehende Bausoftware weiterhin nutzen.

Derzeit läuft die Konzeptionsphase, in welcher der Baugesuchsprozess definiert und das Grobkonzept erstellt wird. Ihren Abschluss findet sie in der Submissionsphase. Nach der Submission und der darauffolgenden Umsetzung wird mit ausgewählten Gemeinden eine Pilotphase durchgeführt. Anschliessend werden möglichst alle restlichen Gemeinden an die Plattform angebunden.

Merkblatt «Weilerkernzonen» überarbeitet

Weilerkernzonen; Merkblatt

Das Merkblatt «Weilerkernzonen» wurde erstmals im Jahr 2013 vorgestellt. Inzwischen hat der Bundesrat in seiner Genehmigung des kantonalen Richtplans vom 29. April 2015 festgehalten, dass in Weilerkernzonen Neubauten nicht zulässig sind und dass bei Baubewilligungen die zuständige kantonale Behörde ihre Zustimmung geben muss.

Bei der kantonalen Genehmigung einer Weilerkernzone wird daher künftig die Bewilligungskompetenz an die Gemeinde delegiert, verbunden mit dem Auf trag, dem Amt für Raumentwicklung jeweils per Ende eines Kalenderjahres Bericht über die in entsprechenden Weilerkernzonen erteilten Baubewilligungen zu erstatten. Der Kanton wird seinerseits im Rahmen der periodischen Berichterstattung gegenüber dem Bund über die Umsetzung von Art. 33 RPV Auskunft geben müssen. Das Merkblatt wurde in diesem Sinne überarbeitet.

Grabung bei Winterthur-Hegi: 2. Etappe beginnt im April

Grabung Hegmatten in Winterthur-Hegi

Von Juli bis Dezember 2015 führte die Kantonsarchäologie Grabungsarbeiten im Gebiet des zukünftigen Hochwasserrückhalteraums Hegmatten durch. Dabei brachten die Archäologinnen und Archäologen überraschend viele Zeugnisse aus der Vergangenheit hervor. So konnten auf rund 6000 m2 Spuren eines frühmittelalterlichen Dorfes aus dem 6. bis 8. Jahrhundert dokumentiert werden.

Die Überreste dieser Siedlung sind auf den ersten Blick unscheinbar: Da im Frühmittelalter die Holzbauweise vorherrschte, sind meist nur noch Verfärbungen im Boden zu finden. Bislang wurden 27 Grubenhäuser ausgegraben – kleine und halb unterkellerte einräumige Häuser, die sich als dunkle rechteckige Flecken zeigen. Etwas schwerer zu erkennen sind ebenerdige Pfostenbauten, da sie nicht in den Boden eingelassen wurden. Bislang konnten rund sieben solcher Pfostenhäuser nachgewiesen werden. Verschiedene Funde weisen darauf hin, dass Textilien hergestellt und Eisen verarbeitet wurde. Zwischen den Häusern wurden überdies die Gräber eines Neugeborenen und eines 7- bis 10-jährigen Kindes entdeckt. Bei ihnen dürfte es sich um Bewohner des Dorfes gehandelt haben. Nördlich der frühmittelalterlichen Siedlung wurden zudem die Urnen von zwei Brandbestattungen aus der römischen Zeit entdeckt.

Die Grabungsarbeiten werden ab April fortgeführt. Dabei wird der Fund weiterer römischer Gräber erwartet. Ausserdem wird eine kleine Restfläche innerhalb der frühmittelalterlichen Siedlung untersucht. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt wird deutlich, dass in der Hegmatten eine der bisher grössten frühmittelalterlichen Siedlungen im Kanton Zürich gefunden wurde.