Kantonale Denkmalpflege

Architekt: Fritz Metzger (1898–1973), Zürich
Dübendorf, Flugplatz, Eingangsgebäude und Kontrollturm, 1939–1941

Ausstellung zum Haus Wellenberg im Alterthümer-Magazin

Ratten, Radon und Rumpelkammer

2006 stiess die kantonale Denkmalpflege in Hombrechtikon auf eine Zeitkapsel voller geheimnisvoller Funde: Ein Gebäude, bis unters Dach voll mit Hausrat der für fast 200 Jahre in Vergessenheit geraten war.
Die aktuelle Ausstellung im Alterthümer-Magazin erzählt anhand von Kleidungsstücken, Pelzen, Geschirr und Fotos vom Werden und Vergehen der Hombrechtiker Familie Schärer auf dem Wellenberg. Nun haben ausgesuchte Gegenstände aus dem Haus ihren Weg ins kleine Museum gefunden: ein unberührter Medizinschrank, handbemalte Keramik, Einmachgläser mit Kirschen aus den 1920er Jahren und Vieles mehr.

Die Ausstellung kann jeweils jeden ersten Samstag im Monat (ausser Januar, August, September) im Rahmen einer Führung um 14 und 16 Uhr besichtigt werden, nächste Gelegenheit: Samstag, 1. Oktober. Weitere Infos…

Platz – Hof – Park: Freiraum im Wandel

Rundgänge Stadt und Land

Verdichtung lautet das Gebot der Stunde – gerade darum widmen wir uns in diesem Jahr dem Thema Freiraum. Besuchen Sie mit uns ab dem 10. Mai städtische Plätze, versteckte Hinterhöfe, verwunschene Villengärten.

Noch bis zum 6. Oktober 2016 finden am Donnerstagabend die beliebten Rundgänge Stadt und Land statt. Weitere Infos…

Schweizer Denkmalpreis für die Sanierung des Menzihauses

Die Baudirektion sanierte im Jahr 2014 das Menzihaus im Weiler Lützelsee in Hombrechtikon umfassend. Für die ausgezeichnete Restaurierung und massvolle Erneuerung durfte heute Baudirektor Markus Kägi den Schweizer Denkmalpreis entgegen nehmen.

Das sogenannte Menzihaus mit Gewölbekeller und Stöckli ist seit 1964 im Besitz des Kantons und seit 1979 ein Inventarobjekt von kantonaler Bedeutung. Es ist ein besonders wertvolles und charakteristisches Beispiel eines eindrücklichen Bauernhauses im Zürcher Oberland. Seinen Namen erhielt es von der Familie Menzi, die es zwischen 1874 und 1964 bewohnte. Erbaut wurde es bereits um 1740 von Hans Jakob «Cornet» Hürlimann, einige Jahre nachdem das benachbarte Hürlimannhaus errichtet worden war. Medienmitteilung…

Zürcher Bunkerwanderführer

Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Kantonale Denkmalpflege haben die Autoren Matthias Dürst und Felix Köfer einen militärhistorischen Wanderführer durch die Limmatstadt und ihrer seit 1939 erstellten Verteidigungsbauten vorgelegt. Dieser praktische, nach Stadtquartieren geordnete «Zürcher Bunkerwanderführer» ist nun online.
Er richtet sich an militärhistorisch interessierte StadtwanderInnen und hilft ihnen, die heute noch existierenden zahlreichen nie benutzten Zeitzeugen des letzten Krieges auf Stadtgebiet zu entdecken. Die Mehrzahl der in der 272-seitigen Publikation präsentieren Verteidigungsbauten sind heute Schutzobjekte von überkommunaler Bedeutung. www.limmatstellung.ch…

Weitere Infos zu historischen Militärbauten (HOBIM, ADAB)…

Als der Kirchturm in sich zusammenfiel

Das Themenspektrum der Ausgabe 6/2014 von «einst und jetzt» reicht von einer Einfamilienhaussiedlung für Fabrikarbeiter zum wenig respektvollen Umgang mit Kirchen.
1926 Dietikon, 1963 Uster, 1966 Trüllikon, 1973 Wil im Rafzerfeld, 1981 Affoltern am Albis: Fünfmal liessen Zürcher Kirchgemeinden altehrwürdige Gotteshäuser in die Luft sprengen. Das spektakuläre, aber kostengünstige Abbruchverfahren sorgte jeweils für grosses Aufsehen. Oft traf es neugotische Kirchen aus dem späten 19. Jahrhundert. Man wollte sie nicht mehr sanieren, sondern durch grössere, modernere Bauten ersetzen. Medienmitteilung…