Rundgänge Stadt und Land

Streit- oder Glücksfall?

Debatten um Baudenkmäler

Jenny-Schloss in Thalwil

Hitzige Grundsatzdiskussionen um Baudenkmäler gibt es immer wieder. Denn beim Bauen im historischen Kontext geht es um die grossen Themen des Zusammenlebens: um Erinnerungen, Heimatgefühle, Verlustängste, aber auch um Geld, Mut und gesellschaftliches Engagement. Was gestern noch ein Abbruchobjekt war, kann heute schon ein Schutzobjekt sein. Wir beleuchten spannende Debatten der letzten Jahrzehnte zu besonderen Bauten – vom Schloss bis zum Bauernhaus – nochmals neu.

Vom 2. Mai bis zum 4. Juli 2017 finden die Führungen am Dienstagabend und vom 24. August bis zum 12. Oktober 2017 am Donnerstagabend statt. Bitte beachten Sie, dass bei einigen Führungen eine Anmeldung notwendig ist.

Am Dienstag, den 2. Mai 2017, halten Stadträtin Susanne Sieber, Hochbauvorsteherin von Wetzikon und Beat Eberschweiler, Abteilungsleiter Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich, eine Ansprache an der Eröffnungsveranstaltung in Wetzikon: «Forscher unter sich: Heinrich Schliemann zu Besuch bei Jakob Messikommer». Anschliessend wird ein Apéro offeriert.

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Anmeldung Veranstaltungshinweise

   

Wetzikon: Forscher unter sich. Heinrich Schliemann zu Besuch bei Jakob Messikommer

Dienstag 2. Mai 2017, 18.30 Uhr

Wetzikon Messikommer
Wetzikon: Jakob Messikommer

«Meine Wohnung befindet sich 10 Minuten von der Station Wetzikon (Vereinigte Schweizerbahnen) entfernt; letztere erreicht man in 50 Minuten von Zürich aus. Bei der Station Wetzikon (Hotel Schweizerhof) findet man Logie und auch immer Miethwagen nach meiner Wohnung (Tobelackerstrasse 27) oder dem wenig weiter entfernten Torfmoor.» So schrieb Jakob Messikommer (1828–1917), der bekannte Pfahlbauforscher aus Wetzikon 1874 einem der berühmtesten Besucher, die Wetzikon je beherbergen konnte. Es war niemand geringerer als Heinrich Schliemann, der Entdecker von Troja.
Wie lange überdauerte der Weltruf Jakob Messikommers? Welche Bedeutung geniesst der berühmte Pfahlbauforscher von damals in der heutigen Politik und Gesellschaft? Wir begeben uns hundert Jahre nach dessen Tod auf eine spannende Spurensuche rund um seine Person, seine Pfahlbaufunde – die heute UNESCO Weltkulturerbe sind – und seinen Wohnort.

Susanne Sieber, Hochbauvorsteherin Wetzikon und Beat Eberschweiler, Abteilungsleiter Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich, werden die diesjährige Rundgangsreihe in Wetzikon eröffnen. Anschliessend an die Führung wird ein Apéro offeriert.

Treffpunkt: Tobelackerstrasse 27
Bus 852 und 853 bis Haltestelle Buchgrindel
Anmeldung:
info@kulturdetektive.ch oder 043 497 04 07
Führung: Claudia Fischer-Karrer, Kulturdetektive und Beat Meier, Architekt

Zürich: Wie die Denkmalpflege zu 90-jährigen Kirschen kam. Zu Besuch im Alterthümer-Magazin

Dienstag 9. Mai 2017, 18.30 Uhr

Zürich, Alterthümermagazin
Zürich: Alterthümermagazin

Toilettenschüsseln mit Blumendekor, Tapeten aus dem Jenny-Schloss in Thalwil und Kugellampen aus der Zürcher Tonhalle: Was andere längst entsorgt haben, bewahren wir auf. Das Alterthümer-Magazin beherbergt Kostbarkeiten und Kuriositäten aus dem Bauteillager der städtischen und kantonalen Denkmalpflege und zeigt jedes Jahr eine Ausstellung zu einem ausgewählten Thema. Die diesjährige Sonderausstellung widmet sich dem Haus Wellenberg in Hombrechtikon.
2006 stiess die Denkmalpflege dort auf eine Zeitkapsel voller geheimnisvoller Dinge: Ein Gebäude bis unters Dach randvoll mit Hausrat aus zwei Jahrhunderten, gesammelt von mehreren Generationen der Familie Schärer auf dem Hof Wellenberg – ein einmaliger Fund. Die zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Hinterlassenschaft zeugt heute mittels Hunderten von Gegenständen wie Seidenkleider, Pelze, Keramik oder eingemachten Kirschen aus den 1920er Jahren vom Werden und Vergehen auf dem Wellenberg.

Treffpunkt: Sihlamtsstrasse 4
Tram 8 und SZU-Bahn bis Haltestelle Bahnhof Selnau
Führung: Sandrine Keck und Thomas Müller, kantonale Denkmalpflege

Zürich: Fast Ein Krimi – Erhaltung des Baumeisterhauses «Rosengarten» in der Kalkbreite

Dienstag 16. Mai und Donnerstag 12. Oktober 2017, 17.30 Uhr

Zürich, Kalkbreite, Rosengarten
Zürich-Kalkbreite: Rosengarten

Der Bau der Genossenschaft Kalkbreite kennt inzwischen jeder. Aber was hat es mit dem kleinen Häuschen «Rosengarten» davor auf sich und was hat es für eine Bedeutung für das Quartier? Als es in den 1990er Jahren darum ging, dieses Baumeisterhaus (1841) und einstige Beiz zu schützen oder aus dem Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte zu entlassen, kam es zum Gerichtsfall. Am Rundgang werden dieser spannende Krimi und andere Kalkbreite-Geschichten erzählt.

Treffpunkt: Vor dem Eingang des Hauses «Rosengarten», Kalkbreitestrasse 2
Tram 2 und 3, Bus 32, Haltestelle Kalkbreite
Führung:
Beat Haas, städtische Denkmalpflege Zürich

Winterthur: 160 Jahre Baustelle Bahnhof Winterthur

Dienstag 30. Mai 2017, 17.30 Uhr

Winterthur Bahnhof
Winterthur: Bahnhof

Im Jahre 1855 fuhr nach längerer Standortdiskussion der erste Zug im Bahnhof Winterthur ein. Die Entwicklung von der Kleinstadt mit 14‘000 Einwohnern zur heutigen Grossstadt mit 112‘000 Einwohnern hat tiefgreifende Spuren hinterlassen, die den Bahnhof und sein Umfeld bis heute prägen. Am ursprünglichen Standort hat man dabei stets festgehalten, die spannenden Visionen blieben Papier. Der Rundgang zeichnet diese Entwicklung anhand der baulichen Spuren nach und zieht Bilanz. Gleichzeitig werden die jüngsten Entwicklungen und die künftigen städtebaulichen Herausforderungen angesprochen.

Treffpunkt: Haupteingang Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 7, Winterthur
Führung: Städtische Denkmalpflege Winterthur

Zürich: Streitfall Altstadt – Konzepte zu Erhalt und Abbruch im Herzen Zürichs

Dienstag 6. Juni und Donnerstag 24. August 2017, 17.30 Uhr

Zürich, Rathausbrücke
Zürich: Rathausbrücke

Seit der Industrialisierung gab es verschiedene Bemühungen, die historische Bebauung der Altstadt abzubrechen und durch jeweils zeitgemässe Neubaukonzepte zu ersetzen. Erst in den 1970er Jahren kam der Wunsch nach Erhalt auf. Der Diskussion aus dieser Zeit wird anhand anschaulicher Beispiele nachgegangen.

Treffpunkt: Rathausbrücke, Zürich
Tram 4 und 15
Führung: Mathias Köhler, städtische Denkmalpflege Zürich

Hombrechtikon: Ein geheimes, privates Museum

Dienstag 13. Juni 2017, 18.00 Uhr

Hombrechtikon, Oberhaus
Hombrechtikon: Hof Oberhaus

Der in seiner Form vollständig erhaltene Hof mit dominanten Haupthaus (1743), ehemaliger Trotte (1719), Scheune und Waschhaus liegt im Ortsteil Feldbach und bildet dessen östlichen Abschluss in Richtung Rapperswil. Von Wiesen und Gärten umgeben, ist das Ensemble auch im nationalen Inventar der schützenswerten Ortsbilder aufgeführt. Der Hof hat im Verlaufe der Zeit nur wenige Veränderungen erfahren und blieb seit seiner Erbauung in den Händen derselben Familie. Während dieser Zeit sammelte sich im Haus eine grosse Menge von Möbeln, Gebrauchsgegenständen, Waffen, Kleidern, Bücher und Akten – die Hinterlassenschaft von rund zehn Generationen. Es handelt sich dabei also nicht um eine zusammengetragene Sammlung, sondern vielmehr um ein natürlich gewachsenes Museum. Bei der Führung im Hof Oberhaus werden neben den baulichen auch Konzepte für den Umgang mit der umfangreichen, mobilen Hinterlassenschaft vorgestellt.

Treffpunkt: Beim Hof Oberhaus Seestrasse 2/4
S7 bis Feldbach, 5 Min. zu Fuss
Führung: André Barthel, kantonale Denkmalpflege, Rahel Durot und Andreas Hinder, Hinder Kalberer Architekten und Stefan Bühler, Eigentümer

Winterthur: Areal Lagerplatz. Vom abbruchreifen Industriepark zum urbanen Labor

Dienstag 20. Juni 2017, 17.30 Uhr

Winterthur, Lagerplatz
Winterthur: Lagerplatz

Noch im Jahre 1989 sollte das ganze Areal dem Erdboden gleich gemacht werden. Nach dem Scheitern des Projektes für ein Postverteilzentrum auf dem Lagerplatzareal organisierten sich die Zwischennutzer in einem Arealverein mit dem Ziel die Nutzungen in den bestehenden Hallen dauerhaft zu erhalten. Mit einer Pensionskassenstiftung als neue Eigentümerin konnte die Vision eines lebendigen Stadtquartiers ausgearbeitet werden, die eine kontinuierliche Entwicklung auf dem Areal zulässt ohne dass der Industriecharme verloren geht. In den letzten Jahren sind alle Gebäude sorgfältig modernisiert und preisgekrönte Projekte realisiert worden.

Treffpunkt: Sulzer Areal, Pförtnerhaus, Lagerplatz 3, Winterthur 7 Gehminuten ab HB Winterthur
Führung: Städtische Denkmalpflege Winterthur

Thalwil: Vom Abbruch- zum Schutzobjekt. Das Jenny-Schloss und die Zentrumsplanung

Dienstag 27. Juni 2017, 18.30 Uhr

Thalwil, Jenny-Schloss
Thalwil: Jenny-Schloss

In den 1960er Jahren hegte die Gemeinde Thalwil die Absicht, einen Komplex bestehend aus Verwaltung, Hotel, Restaurant, Hallenbad und Restaurant zu errichten. Dies hätte die Umnutzung und den Abbruch einzelner Gemeindeliegenschaften zur Folge gehabt. Das Projekt scheiterte jedoch an der Urne.
Das Jenny-Schloss galt über längere Zeit als Abbruchobjekt. Im Zusammenhang mit dem Nutzungskonzept über die Gemeindeliegenschaft wurde aber die kunst- und kulturhistorische Bedeutung erkannt. Das Jenny-Schloss bildet zusammen mit dem Ökonomiegebäude ein Ensemble, welches für Villenanlagen des 19. Jahrhunderts typisch war. Die Villa besticht heute durch ihre bedeutende Ausstattung und der zur damaligen Zeit modernen Haustechnik.
Im Rahmen des Anlasses erhalten die Besucher Einblicke in die Geschichte der textilen Vergangenheit Thalwils und in die Nachkriegszeit, als der wirtschaftliche Aufschwung grosse Bauprojekte ermöglichte, dem manches Baudenkmal zum Opfer fiel.


Treffpunkt: Mühlebachstrasse 51, Thalwil
(Im Flyer wurde der Treffpunkt irrtümlich mit Zürich angegeben)
Bus 142 oder 145 bis Haltestelle Trotte oder 10 Min. zu Fuss vom Bahnhof
Führung: Andreas Gallmann und Hansjörg Gilgen, kantonale Denkmalpflege

Zürich: Proteststürme im Seefeld

Dienstag 4. Juli und Donnerstag 5. Oktober 2017, 17.30 Uhr

Zürich, Seeburgpark, Zürich, ehem. Verwaltungsgebäude Verbände der Schweizerischen Maschinen-Industriellen ASM/VSM, heute Swissmem
Zürich: Hauptsitz Swissmem

Heftige Proteste gegen den «Citydruck» und «Häusermord» gab es im Seefeldquartier in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Fass zum Überlaufen brachte der Abbruch der schützenswerten Villa Seeburg 1970. Auf dem Rundgang erfahren Sie mehr über die bewegte Baugeschichte des Quartiers. Die erste spannende Station ist das inzwischen unter Schutz gestellte und erfolgreich umgenutzte Bürogebäude von Häfeli Moser Steiger (1960–62), das heute am Rand des Seeburgparks steht.

Treffpunkt: Seeburgpark, beim Eingang an der Zollikerstrasse
Tram 11, Bus 31 oder Forchbahn S18 bis Hegibachplatz
Führung: Anna Joos, städtische Denkmalpflege Zürich

Zürich: «Wie eine Schuhfabrik in IllInois» Allgemeine Berufsschule und Museum für Gestaltung

Donnerstag 7. September, 18.30 Uhr

Zürich, ABZ
Zürich: Allgemeine Berufsschule

Die zwischen 1930 und 1933 erstellte Gewerbeschule mit angeschlossenem Kunstgewerbemuseum war das erste öffentliche Gebäude in Zürich, das im Stil des Neuen Bauens erstellt wurde. Auch wenn die Elemente des Neuen Bauens heute Standard sind – Flachdach, kubische Formen ohne Bauschmuck – waren sie in den 1930er Jahren in der Schweiz noch stark umstritten. So verunglimpften Gegner das Projekt für die Schule mit angeschlossenem Museum als «Schuhfabrik» und machten den neuen Architekturstil aufgrund seiner vordergründigen Schmucklosigkeit für den Verlust von Arbeitsplätzen im Baugewerbe verantwortlich. Seit 1994 steht der Bau integral unter Denkmalschutz. Mit der jetzt erfolgten Sanierung konnten die subtilen Qualitäten aus der Bauzeit wieder sichtbar gemacht werden.

Treffpunkt: Ausstellungsstrasse 44, beim Eingang ABZ (parkseitig)
Tram 4, 13, 17 bis Haltestelle Museum für Gestaltung
Führung: Nina Hüppi und Lukas Knörr, kantonale Denkmalpflege

Zürich: Kongresshaus des Anstosses 80 Jahre an-, um- und weiterbauen

Donnerstag 14. September 2017, 18.30 Uhr

Zürich, Kongresshaus
Zürich: Kongresshaus

Als Zürich endlich als Austragungsort für die Landi ’39 feststand, galt es möglichst rasch ein Kongresshaus für festliche Veranstaltungen zu bauen. Haefeli Moser Steiger, die als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen waren, rissen Teile der alten Tonhalle von 1895 ab und bauten das Kongresshaus an. Die beiden Tonhalle-Säle wurden purifiziert und mit einem gebrochen grauen Farbschleier überfasst, um sie den Neubauteilen anzugleichen. Das neue Kongresshaus galt als Wurf und Ausdruck einer neuen Zeit – sowohl konservative (Peter Meyer) als auch fortschrittliche Kritiker (Siegfried Giedion) lobten den Bau, der sich stilistisch deutlich von der klassizistischen Monumentalarchitektur der Nachbarländer abhob.
In den 1980er Jahren wurden die Qualitäten des Kongresshauses durch einen Umbau stark verunklärt und 2007 musste das Zürcher Stimmvolk gar über einen Abbruch entscheiden, der jedoch abgelehnt wurde. Damit wurde der Weg für eine umfassende Sanierung und Modernisierung von Tonhalle und Kongresshaus frei und die Möglichkeit geschaffen, die alten Qualitäten wieder sichtbar zu machen.

Treffpunkt: Claridenstrasse 5
Tram 2, 5, 8, 9, 11, bis Haltestelle Bürkliplatz
Anmeldung: are.denkmalpflege@bd.zh.ch oder 043 259 69 00
Führung: : Nora Bruske, Nina Hüppi und Roger Strub, kantonale Denkmalpflege  

Dübendorf: Kachelofen und Telefonkabine. Das Bauteillager der Denkmalpflege

Donnerstag 21. September 2017, 18.00 Uhr

Dübendorf, Bauteillager
Dübendorf: Bauteillager der Denkmalpflege

Eine Telefonkabine, ein überdimensionaler Blasebalg, barocke Türen, bemalte Deckenbalken und kistenweise zerlegte Kachelöfen: Im Hochregallager der kantonalen und städtischen Denkmalpflege werden Bauteile aus Abbruchobjekten oder Umbauten gesammelt, bei denen es nicht mehr möglich war, diese an Ort und Stelle zu belassen. Ziel ist es, die Bauteile vor der Zerstörung zu bewahren und bei Gelegenheit wieder in Schutzobjekte einzubauen oder sie werden in unsere Studiensammlung, das Alterthümer-Magazin in Selnau, aufgenommen. Bis es soweit ist, schlummern die kunstvollen und bisweilen skurrilen Stücke im Hochregallager und können im Rahmen dieser Führung zum ersten Mal öffentlich besichtigt werden.

Treffpunkt: Stettbachstrasse 7
Diverse S-Bahn-, Tram- und Buslinien bis Haltestelle Bhf Stettbach, 5 Min. Fussweg
Führung: Sandrine Keck, kantonale Denkmalpflege

Illnau-Effretikon: Ausweg – Fluchtweg? Ein «hindernisfreier» Durchmarsch des Burgmuseums

Donnerstag 28. September 2017, 18.15 Uhr

Illnau-Effretikon, Kyburg
Illnau-Effretikon: Kyburg

Lange standen auf der Kyburg Fragen nach musealer Inszenierung der Geschichte im Vordergrund, heute liegt der Fokus auf der Herausforderung, gesetzlichen Auflagen mit historischer Bausubstanz in Einklang zu bringen.
Erhalt oder Neuschöpfung? Brand- oder Denkmalschutz? Hindernisse oder freier Durchmarsch? Anhand des aktuellen Umbaus der ehemaligen Ökonomie und der jüngst neu gestalteten Ausstellung im Grafenhaus werden beim Rundgang die im Laufe der Zeit stetig ändernden (baulichen) Anforderungen an das Schlossmuseum erörtert.

Treffpunkt: Im Schlosshof
Bus 655 bis Haltestelle Gemeindehaus
Führung: Emmanuelle Urban, kantonale Denkmalpflege, Ueli Stauffacher, Museumsleiter Schloss Kyburg und  Christiane Illing, Architektin Ruggero Tropeano Architekten