Hochschulgebiet Zürich Zentrum

Masterplan 2014

Sinn und Zweck des Masterplans

Der Masterplan 2014 zeigt eine mögliche bauliche und räumliche Weiterentwicklung der drei Institutionen Universitätsspital (USZ), Universität (UZH) und ETH sowie des gesamten Hochschulgebiets auf. Er veranschaulicht, wo Neubaubereiche und künftige Nutzungsschwerpunkte für Lehre, Forschung und medizinische Versorgung möglich sind. Zudem weist er nach, dass die heute genutzten Flächen insgesamt um rund 40% erweitert werden können. Der Masterplan ist seit 2012 in enger Zusammenarbeit zwischen den drei Institutionen, dem Kanton und der Stadt Zürich sowie dem Quartier erarbeitet worden. 

Geplante Neubauten

Um das Flächenpotenzial im Hochschulgebiet nutzen zu können, sieht der Masterplan neben umfassenden Sanierungen bestehender Gebäude die Weiterentwicklung des Gebiets zu einem modernen, städtischen Hochschulzentrum mit Neubauten vor. Durch das Zusammenspiel der historischen Bauten mit neuen Gebäuden werden abwechslungsreiche und vielfältige neue Stadträume entstehen.

Schlüsselprojekte der baulichen Weiterentwicklung sind:

  • die Entwicklung des USZ-Kernareals
  • die Entwicklung der UZH auf dem heutigen Sportplatz der Wässerwies, im Gebiet Gloriarank und später im Bereich Schanzenberg
  • die Entwicklungen der ETH im Schmelzbergareal und in einer späteren Etappe entlang der "Neuen Sternwartstrasse"

Neue Freiräume und besser zugängliche Gärten und Parks

Die neuen Gebäudevolumen werden umgeben von öffentlichen Parks und Plätzen, die zum Verweilen einladen. Die bestehenden Gärten und Grünflächen werden miteinander vernetzt und besser zugänglich gemacht. Der Spitalpark bleibt erhalten, wird aufgewertet und schafft zusammen mit dem neuen Garten der Sternwarte einen Ausgleich zur baulichen Weiterentwicklung um Hochschulgebiet.
Die entlang der Hangkante verlaufende Gartensequenz zwischen Altstadt und Hochschulgebiet soll weitgehend öffentlich zugänglich gemacht werden.

Bessere Verbindungen zu Fuss, mit Velo und ÖV

Die Abbildung zeigt eine exemplarische Darstellung der neuen Sternwartstrasse als Stadtraum mit hohem Aufenthaltswert.
Die Neue Sternwartstrasse soll als Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität gestaltet werden.

Damit das Hochschulgebiet auch in Zukunft einfach und schnell erreichbar bleibt, wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs optimiert und punktuell ausgebaut. Gleichzeitig entstehen neue Wegverbindungen für Fussgänger und Velofahrer, und bestehende Achsen wie die Rämistrasse oder die Künstlergasse werden aufgewertet.

Die "Neue Sternwartstrasse" anstelle der heutigen Spöndli- und Sternwartstrasse wird neben der Rämistrasse zum zweiten wichtigen Rückgrat für das Hochschulquartier. Sie verbindet den Gloriarank mit der Universitätsstrasse und dient primär dem Fuss- und Veloverkehr sowie Rettungsfahrzeugen.

Umsetzung des Masterplans

Der Masterplan bildet die Grundlage für die formellen Planungsinstrumente (Richtplan, Bau- und Zonenordnung, Gestaltungspläne).

Die Umsetzung der verschiedenen Projekte erfolgt in Etappen mit einzelnen Gestaltungsplänen und qualifizierenden Verfahren wie Architekturwettbewerben.

Ein Gebietsmanagement mit Vertretern der beteiligten Partner stellt die Koordination der Projekte sicher und achtet auf eine zügige Umsetzung und hohe Qualität im Gesamtgebiet. In einer Umsetzungsagenda werden die anstehenden Aufgaben im näheren Zeithorizont definiert.

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