Wohnen

Systematik

Bei den Beispielen handelt es sich nicht nur um altersgerechte Siedlungen und Wohnungen, sondern auch um ergänzende Unterstützungs- und Vernetzungsangebote, die ein langes autonomes Wohnen im Alter erst recht ermöglichen. Bei der Auswahl der Bauprojekte stehen so genannte „private“ und „organisierte“ Wohnformen im Vordergrund, die über das reine Wohnen im Alter hinausgehen. Institutionelle Wohnformen wie Alters- und Pflegeheime werden hier nicht betrachtet.


Als „organisierte“ Wohnformen gelten gemäss Definition der Age-Stiftung alle nicht-institutionellen Wohnmodelle, denen trotzdem ein Betriebskonzept zur integrierten Betreuung und Pflege zugrunde liegt. Bei den „privaten“ Wohnformen steht das individuelle und selbstverwaltete Wohnen in der Gemeinschaft im Zentrum. Bei Bedarf wird familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe in Anspruch genommen oder professionelle Betreuung und Pflege von extern bezogen. Daneben sind auch Mischformen möglich z.B. durch die Integration von kommunalen Gemeinschaftszentren und Pflegewohnungen in Siedlungen von privaten oder gemeinnützigen Bauträgern oder durch spezifische Angebote zur Beratung und Vernetzung, Betreuung und Pflege.

Systematik - Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

Die ausgewählten Beispiele können aufgrund spezifischer Merkmale im Prozess oder Projekt als vorbildlich und innovativ bezeichnet werden. Die Zusammenstellung ist exemplarisch und keinesfalls abschliessend zu verstehen. Bei der Auswahl sollten möglichst viele unterschiedliche Aspekte und Formen von Projekten abgebildet werden. Gemeinden und Projektträger im Kanton Zürich sind eingeladen, eigene modellhafte Vorhaben zu melden, die in die bestehende Beispielsammlung aufzunehmen sind.